Wichtig bei Neubau und Sanierung: Die neuen Regelungen der Energieeinsparverordnung richtig umsetzen

Mit dem Ziel der deutlichen Reduzierung des CO2-Ausstoßes sowie des Energieverbrauchs wurde im Jahr 2014 die deutsche Energieeinsparverordnung (EnEV) erlassen. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden wichtige Änderungen eingearbeitet, die 2016 in Kraft traten. Geregelt werden der Wärmeschutz von Neubauten und die Modernisierung von Bestandsbauten durch energiesparende Technik. Die Bundesregierung schuf mit verschiedenen Förderprogrammen finanzielle Anreize für die Ausstattung der Gebäude sowie ihre Sanierung. So legte die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Förderprogramme 153 „Energieeffizient Bauen“ sowie 152 und 153 „Energieeffizientes Sanieren“ neu auf. Fachleute für Wärmedämmung und für Heiz- und Regeltechnik kennen die neue EnEV ganz genau und beraten unabhängig und umfassend.

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C. Becker Holz GmbH, aus Preußisch Oldendorf: Energieverbrauch in Gebäuden senken hilft, Ressourcen zu sparen
Der Energieverbrauch von Gebäuden in Deutschland hat einen Anteil von bis zu 40 Prozent am Gesamtbedarf. Das vorhandene Einsparpotential hier zu nutzen, lohnt sich also. Die Palette möglicher Maßnahmen zum Energie sparen ist vielfältig. Sie reicht von der Nutzung regenerativer Energien über die Veränderung der Bauweise der Gebäude (z.B. Dämmung als Wärmeschutz) bis hin zur Modernisierung der verwendeten Heiztechnik. Ziel sind Niedrigst-Energiegebäude – also Bauten, die mit sehr wenig Energie auskommen.

Umsetzung der EnEV im Neubau von Gebäuden
C. Becker Holz GmbH, aus Preußisch Oldendorf: „Natürlich Mit der neuen EnEV wird der Standard für den Primärverbrauch eines neu errichteten Gebäudes definiert. Berücksichtigt wird dabei der Bedarf für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung. Staatlich gefördert wird jedoch nur der Bauherr, der die geforderten Standards unterschreitet. Je geringer der Energiebedarf, desto höher die Förderung. Bauherren können bei der KfW zinsgünstige Kredite beantragen. Einen Teil der Förderung gibt es auch als reinen Investitionszuschuss – dieser braucht nicht zurückgezahlt werden.“

Die EnEV betrifft auch Sanierung von Altbauten
C. Becker Holz GmbH, aus Preußisch Oldendorf weiter: „Während bei der Neuerrichtung von Gebäuden das Thema Energiesparen von Anfang an berücksichtigt wird, stehen Eigentümern von Altbauten oft vor besonderen Herausforderungen, wenn es um das Energie sparen geht. Die EnEV verpflichtet sie nun, nach einer umfassenden Modernisierung eine Gesamtbilanzierung des Energieverbrauchs vorzunehmen. Der ermittelte Wert darf maximal 87 Prozent über dem geltenden Wert eines Neubaus liegen. Werden nur einzelne Bestandteile ersetzt, so gibt die Verordnung genaue Vorgaben für den Wärmedurchgangskoeffizienten. Die baulichen Änderungen, die die neue EnEV betreffen, müssen von einem Sachverständigen begutachtet werden. Das kann auch der zuständige Schornsteinfeger sein. Beim Verkauf eines Gebäudes ist nun ein Energieausweis Pflicht. So sollen neue Eigentümer besser aufgeklärt werden. Ob Niedrigtemperaturkessel oder Fußbodenheizung mit Parkettboden -ein niedriger Verbrauchswert ist ein wichtiges Verkaufsargument. Ein neuer Eigentümer muss außerdem innerhalb von zwei Jahren:
- Öl- und Gaskessel, die älter als 30 Jahre sind, ersetzen
- Heizungs- und Warmwasserrohre in nicht beheizten Räumen dämmen
- die oberste Geschossdecke nachträglich dämmen.“

C. Becker Holz GmbH, Tipp nicht nur für die Region Minden, Bünde, Lübbecke, Herford, Bad Essen, Bielefeld & Melle: Staatliche Förderung für Modernisierungen
Energetisches Umbauen im Bestand ist kostenintensiv – daher wird auch hier staatlich gefördert. So wird der Einbau von energieeffizienten Heizanlagen und Wärmedämmungen sowie Fenstern und Türen unterstützt – allerdings nur für Bauherren, die ihre Immobilie selbst nutzen. Möglich sind auch hier zinsgünstige Darlehen sowie Investitionszuschüsse. Übrigens gibt es auch für die Begleitung der energetisch veranlassten Renovierung durch einen ausgewiesenen Energie- und Bauexperten einen Zuschuss. Diese Förderungen können mit anderen Programmen der KfW verbunden werden, etwa mit dem Programm für altersgerechtes Umbauen und Einbruchschutz (KfW Zuschuss 455-E). Sollen also Türen getauscht werden, ist auch der Einbau einer Sicherheitstür finanziell machbar. Und mit dem Zuschuss für das neue Heizsystem wird auch der Parkettboden erschwinglich.

Richtlinien für Fördermittel beachten!
„Staatliche Zuschüsse müssen bereits vor Beginn der Baumaßnahmen beantragt werden. Die Anträge laufen in der Regel über die Hausbank der Bauherren, da die KfW keine eigenen Filialen unterhält. Die Formulare sind kompliziert, hier müssen auch technische Details eingetragen werden. Ein Grund mehr also, hiermit einen Fachmann zu beauftragen. Er berät die Bauherren und Eigentümer nicht nur umfassend, mit welcher Technik die optimalsten Ergebnisse erzielt werden, er erstellt auch die Energiebilanz und unterstützt bei der Beantragung der Förderung“, so rät man bei C. Becker Holz GmbH in Preußisch Oldendorf.  

Bei C. Becker Holz GmbH in Preußisch Oldendorf stehen wir Ihnen in der Region Minden, Bünde, Lübbecke, Herford, Bad Essen, Bielefeld & Melle in Nordrhein-Westfalen bei Ihrem persönlichen Projekt ob Neubau, Umbau oder Sanierung gerne zur Seite.

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